Samstag, 24. März 2007
A long, sniffy day
chbaum, 23:07h
• Heute geht’s an die (hoffentlich) letzten optischen Änderungen, inkl. Fades und Übergänge. Ich sitze schon wieder eine Weile dran, denn gleich die ersten beiden Einträge in meiner „Noch-nicht-ganz-geil“-Liste erwiesen sich als ziemlich haarig: Beide enthalten Collagen und/oder Flashbacks. Ich habe viel mit Sepia und Zeitlupe und minimalen Änderungen der Übergänge experimentiert. Inzwischen gefällt es mir ganz gut, v.a. die Zeitlupen kommen prima. Sicher könnte man da mit Ahnung noch viel mehr rausholen, v.a. was Farben, Filter und Bildkomposition angeht. Aber da fehlt es mir einfach an Erfahrung mit Video und v.a. mit komplexer Bildbearbeitung (Maskierung etc.). Immerhin: Mit der richtigen Musik wird man da auch noch mal einiges rausholen können.
• Jetzt habe ich gerade mal ein paar Kleinigkeiten ausgemerzt, da fielen mir schon wieder neue auf. Der HAMMER ist aber der Sound: Durch Zufall habe ich gemerkt, dass FCP eine aufgenommene Stereospur nicht als stereo behandelt, sondern als zwei Einzelspuren, die beide aus der Stereomitte kommen. Definiert man sie aber manuell als Stereopaar, gehen die Panorama-Fader automatisch auseinander. Toll... das muss ich jetzt wohl für jede einzelne der 16 Sequenzen machen. WÜRG! Das Gute daran: Der Klang wirkt plötzlich sehr viel räumlicher und natürlicher. Leider hört man aber auch Hintergrundgeräusche sehr viel besser, die vorher wohl der Phasenverschiebung zum Opfer fielen. Bei der Begrüßungsszene mit Tina im Hausflur hört man im Hintergrund jemanden fegen. Oh MANN! Wie ich das wohl wieder rauskriege?
• Irgendwie nervt’s schon ein bisschen, dass „The Number of the Beast“ spielt, bevor der CD-Player überhaupt läuft. Mal sehen, ob ich das noch etwas besser hinkriege, z.B. mit neuen Insert-Schnitten des Haussmannschen Hauses. Habe mir von iTunes den Song gezogen und auch gleich die anderen noch benötigten Rückwärtssongs zusammengestellt. Damit habe ich dann schon mal eine gute Grundlage für die Nachvertonung.
• Du liebe Güte, was ein Krampf! Nur weil der CD-Player nicht das gemacht hat, was wir eigentlich wollten, sitze ich hier ‚ne Stunde und bastle was zusammen. Sieht jetzt aber ganz passabel aus, auch wenn die Sekunden durch die leichte Zeitlupe eher Doppelsekunden geworden sind. ;-)
• Drei Stunden! Drei Stunden für den zweiten Albtraum! Aber man lernt was dabei... Keyframe Animation en gros... ächz... Naja, jetzt gefällt’s mir für meine Verhältnisse. ;-)
• So, bis auf die visuellen Effekte bin ich jetzt einmal komplett durch. An den Blitzen versuche ich mich mal noch zum Spaß, für den Rest brauche ich Glück und die Originalbänder mit brennendem Reifen und der Tötungsszene.
• Zwei Stunden später. ICH HASSE BLITZE! Aber es geht! Hinter Sascha ist das Kellerfenster zu sehen. Dieses soll durch Blitze draußen aufleuchten. Leider ist es zweigeteilt, Michael gurkt ständig ins Bild, und wir haben kein verdammtes Stativ benutzt! Die Fenstergrenzen variieren also quasi bei jedem Bild. Also habe ich die Szene zweimal kopiert. Auf der ersten Kopie lege ich eine 4-Punkt-Maske an, die genau in den rechten Teil des Kellerfensters passt. Per Keyframe Animation gleichen sich die Maskengrenzen dauernd der wackelnden Kamera an. Jetzt füge ich einen Filter für Helligkeit ein, der sich nur auf die maskierte Region bezieht. Ich zeichne Unmassen von Keyframes für die Helligkeitsvariationen ein und gebe den Maskenrändern einen leichten Weichzeichner. Jetzt ist die zweite Spur dran. Dort muss ich eine 8-Punkt-Maske anlegen, weil Michaels Ohrenwatschel die rechte Hälfte des Fensters berühren oder teilweise überlagern. Alle paar Frames wird die Maske animiert, um ihre Ränder den neuen Gegebenheiten anzupassen. Die Helligkeits-Animation kann ich Gott sei Dank kopieren... Und nach zwei Stunden blitzt es im Keller gar fürchterlich... Da ist die kurze Einstellung von vor dem Haus geradezu ein Klacks: Hier kann ich die Helligkeit ohne Maske animieren. CGI-Blitze hebe ich mir dann für eine andere Szene auf... Röchel...

• Jetzt habe ich gerade mal ein paar Kleinigkeiten ausgemerzt, da fielen mir schon wieder neue auf. Der HAMMER ist aber der Sound: Durch Zufall habe ich gemerkt, dass FCP eine aufgenommene Stereospur nicht als stereo behandelt, sondern als zwei Einzelspuren, die beide aus der Stereomitte kommen. Definiert man sie aber manuell als Stereopaar, gehen die Panorama-Fader automatisch auseinander. Toll... das muss ich jetzt wohl für jede einzelne der 16 Sequenzen machen. WÜRG! Das Gute daran: Der Klang wirkt plötzlich sehr viel räumlicher und natürlicher. Leider hört man aber auch Hintergrundgeräusche sehr viel besser, die vorher wohl der Phasenverschiebung zum Opfer fielen. Bei der Begrüßungsszene mit Tina im Hausflur hört man im Hintergrund jemanden fegen. Oh MANN! Wie ich das wohl wieder rauskriege?
• Irgendwie nervt’s schon ein bisschen, dass „The Number of the Beast“ spielt, bevor der CD-Player überhaupt läuft. Mal sehen, ob ich das noch etwas besser hinkriege, z.B. mit neuen Insert-Schnitten des Haussmannschen Hauses. Habe mir von iTunes den Song gezogen und auch gleich die anderen noch benötigten Rückwärtssongs zusammengestellt. Damit habe ich dann schon mal eine gute Grundlage für die Nachvertonung.
• Du liebe Güte, was ein Krampf! Nur weil der CD-Player nicht das gemacht hat, was wir eigentlich wollten, sitze ich hier ‚ne Stunde und bastle was zusammen. Sieht jetzt aber ganz passabel aus, auch wenn die Sekunden durch die leichte Zeitlupe eher Doppelsekunden geworden sind. ;-)
• Drei Stunden! Drei Stunden für den zweiten Albtraum! Aber man lernt was dabei... Keyframe Animation en gros... ächz... Naja, jetzt gefällt’s mir für meine Verhältnisse. ;-)
• So, bis auf die visuellen Effekte bin ich jetzt einmal komplett durch. An den Blitzen versuche ich mich mal noch zum Spaß, für den Rest brauche ich Glück und die Originalbänder mit brennendem Reifen und der Tötungsszene.
• Zwei Stunden später. ICH HASSE BLITZE! Aber es geht! Hinter Sascha ist das Kellerfenster zu sehen. Dieses soll durch Blitze draußen aufleuchten. Leider ist es zweigeteilt, Michael gurkt ständig ins Bild, und wir haben kein verdammtes Stativ benutzt! Die Fenstergrenzen variieren also quasi bei jedem Bild. Also habe ich die Szene zweimal kopiert. Auf der ersten Kopie lege ich eine 4-Punkt-Maske an, die genau in den rechten Teil des Kellerfensters passt. Per Keyframe Animation gleichen sich die Maskengrenzen dauernd der wackelnden Kamera an. Jetzt füge ich einen Filter für Helligkeit ein, der sich nur auf die maskierte Region bezieht. Ich zeichne Unmassen von Keyframes für die Helligkeitsvariationen ein und gebe den Maskenrändern einen leichten Weichzeichner. Jetzt ist die zweite Spur dran. Dort muss ich eine 8-Punkt-Maske anlegen, weil Michaels Ohrenwatschel die rechte Hälfte des Fensters berühren oder teilweise überlagern. Alle paar Frames wird die Maske animiert, um ihre Ränder den neuen Gegebenheiten anzupassen. Die Helligkeits-Animation kann ich Gott sei Dank kopieren... Und nach zwei Stunden blitzt es im Keller gar fürchterlich... Da ist die kurze Einstellung von vor dem Haus geradezu ein Klacks: Hier kann ich die Helligkeit ohne Maske animieren. CGI-Blitze hebe ich mir dann für eine andere Szene auf... Röchel...

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