Donnerstag, 5. April 2007
Redlich nährt sich das Eichhorn
chbaum, 10:32h
• Nein, ich habe nicht tagelang nichts gemacht, im Gegenteil... zuerst war die Explosion dran. Das ging eigentlich ganz passabel, nur hat mir Motion einige Steine in den Weg gelegt. Zunächst mal ließ es sich nicht zuverlässig direkt aus FCP heraus aufrufen, sondern stürzte in diesem gemeinschaftlichen Modus so oft ab, dass ich entnervt wieder Film exportierte und isoliert bearbeitete. Aus dem Gasrohr soll ja nun eine Flamme austreten, bevor es zur Explosion kommt. Leider haben wir Eumels das damals mit Handkamera gefilmt, sodass das Bild und somit das Gasrohr dauernd rumwackelt. Die Flamme muss das demnach auch tun, aber Motion Tracking mit Motion ist halt nicht. ? Also bearbeitete ich die Flamme Frame für Frame: Flamme positionieren, Keyframe setzen. Nächster Frame. Flamme neu positionieren, Keyframe setzen. Nach nur 20 Frames und einer halben Stunde war der Spuk Gott sei Dank vorbei. Die Flammenposition folgt jetzt per Keyframe Animation der Kameraposition. In der nächsten Einstellung sieht man die Flamme ganz klein am Rand der Apparatur austreten, das war kein Problem (wir haben ein Stativ benutzt), danach folgt die Explosion, die ich ganz leicht in die Original-Verpuffung (Zinksulfid) reingemischt habe. Das ging dann schnell, und so bin ich ganz zufrieden, zumal ein Kollege, den ich ahnungslos davor gesetzt habe, alles ganz toll fand – für den Unbedarften geht das alles so schnell, dass er gerade mal irgendwas von FlammeExplosionSchreiBumm mitkriegt und die Defizite kaum erkennt. Gut so.
• Danach habe ich mir jede einzelne Szene noch mal genauestens angesehen und dabei v.a. auf die Bildränder geachtet. Das Geflimmer ist dort manchmal immer noch zu sehen, und es gibt lange Szenen, in denen ich NUR altes, potenziell flimmerndes Material genommen habe. Dabei entdeckte ich so viele Zitterbilder, dass ich manche Szenen komplett noch mal schneiden musste. Es war eine Katastrophe!
• Die Titel mussten auch mal fertig werden, damit man die endgültige Länge des Films herausfinden konnte. LiveType ist wirklich ein großer Mist, das kann nicht mal eben Schrift einfach nur ein- und ausblenden und will immer erst mal alles rendern. Also habe ich von LT nur den attraktiven Hintergrund gerendert und die Schrift des Haupttitels in FCP mit Boris kreiert. Nach tagelangem Hin und Her bin ich nun zufrieden, auch wenn der Profi das natürlich zehnmal besser und kreativer könnte. Aber nun gut...
• Fades, Überblendungen und Abstände zwischen den Szenen waren als nächstes dran. Das ging recht flott, ich habe jetzt eine einigermaßen gesunde Mischung. Klar, man soll ja nicht faden, aber manche Übergänge waren dann halt doch nicht durchdacht, sodass ein Fade oder drei Sekunden schwarz besser rüberkommen als direkt umzuschalten. An zwei, drei Stellen bin ich mir noch immer nicht recht schlüssig, aber ich denke, ich lasse es so. Der Film hat jetzt noch 94,5 Minuten. Das finde ich wirklich erstaunlich und bin zufrieden.
• Habe den Film dann noch mal auf DVD gebrannt und angesehen. Ein paar kleinere Macken fielen sofort wieder auf, ich habe sie gleich ausgebügelt. Gestern habe ich dann angefangen, noch mal über alles drüber zu kucken und einzelne Schnitte noch etwas knackiger zu machen. Nach dieser Runde ist aber wirklich Schluss, dann muss endlich mal der Ton ran.
• Für den habe ich inzwischen ein Logic-Projekt optimiert und meine Surround-Umgebung aufgebaut. Zunächst werde ich nur den O-Ton bearbeiten, das wird schon schlimm genug: OMF aus FCP rausexportieren und in Logic rein, dann den Film anlegen. So kann ich schön schnippeln. ADR soll dann auch direkt in diese Projekte rein und die Effektsounds, Atmos und Kamerageräusche, die Stereo bleiben können ebenfalls (das Surren der Kamera ist zwar eigentlich störend, aber in den nachvertonten Szenen fehlt es ganz, was den Sound so hässlich unterbricht, dass ich es lieber überall mit reinmische). Wenn das fertig ist (was noch Wochen dauern dürfte, seufz), mische ich die kompletten Stereotracks runter und integriere sie wieder in die einzelnen Sequenzen in FCP. Erst dann kann ich an Surround denken. Die Musik kann vorher schon parallel in Surround gemischt werden, anlegen kann ich sie aber erst am Schluss. Ich schätze, dass ich die Stereospuren dann wieder aus FCP rausnehme, in Logic mit Surroundeffekten und –atmos anreichere und die bereits fertige Surround-Musik dazu gebe. Das Ganze wird dann im 5.1-Format exportiert und im DVD-Authoring an den nackten Film angelegt. Das dürfte sicher noch spannend werden.
• Heute mache ich mal nur noch den letzten Check der Einzelszenen, dann beginne ich mit dem Ton... Allerdings wirft der auch Frage auf, die mir hoffentlich das Logicuser-Forum beantworten kann.
• Danach habe ich mir jede einzelne Szene noch mal genauestens angesehen und dabei v.a. auf die Bildränder geachtet. Das Geflimmer ist dort manchmal immer noch zu sehen, und es gibt lange Szenen, in denen ich NUR altes, potenziell flimmerndes Material genommen habe. Dabei entdeckte ich so viele Zitterbilder, dass ich manche Szenen komplett noch mal schneiden musste. Es war eine Katastrophe!
• Die Titel mussten auch mal fertig werden, damit man die endgültige Länge des Films herausfinden konnte. LiveType ist wirklich ein großer Mist, das kann nicht mal eben Schrift einfach nur ein- und ausblenden und will immer erst mal alles rendern. Also habe ich von LT nur den attraktiven Hintergrund gerendert und die Schrift des Haupttitels in FCP mit Boris kreiert. Nach tagelangem Hin und Her bin ich nun zufrieden, auch wenn der Profi das natürlich zehnmal besser und kreativer könnte. Aber nun gut...
• Fades, Überblendungen und Abstände zwischen den Szenen waren als nächstes dran. Das ging recht flott, ich habe jetzt eine einigermaßen gesunde Mischung. Klar, man soll ja nicht faden, aber manche Übergänge waren dann halt doch nicht durchdacht, sodass ein Fade oder drei Sekunden schwarz besser rüberkommen als direkt umzuschalten. An zwei, drei Stellen bin ich mir noch immer nicht recht schlüssig, aber ich denke, ich lasse es so. Der Film hat jetzt noch 94,5 Minuten. Das finde ich wirklich erstaunlich und bin zufrieden.
• Habe den Film dann noch mal auf DVD gebrannt und angesehen. Ein paar kleinere Macken fielen sofort wieder auf, ich habe sie gleich ausgebügelt. Gestern habe ich dann angefangen, noch mal über alles drüber zu kucken und einzelne Schnitte noch etwas knackiger zu machen. Nach dieser Runde ist aber wirklich Schluss, dann muss endlich mal der Ton ran.
• Für den habe ich inzwischen ein Logic-Projekt optimiert und meine Surround-Umgebung aufgebaut. Zunächst werde ich nur den O-Ton bearbeiten, das wird schon schlimm genug: OMF aus FCP rausexportieren und in Logic rein, dann den Film anlegen. So kann ich schön schnippeln. ADR soll dann auch direkt in diese Projekte rein und die Effektsounds, Atmos und Kamerageräusche, die Stereo bleiben können ebenfalls (das Surren der Kamera ist zwar eigentlich störend, aber in den nachvertonten Szenen fehlt es ganz, was den Sound so hässlich unterbricht, dass ich es lieber überall mit reinmische). Wenn das fertig ist (was noch Wochen dauern dürfte, seufz), mische ich die kompletten Stereotracks runter und integriere sie wieder in die einzelnen Sequenzen in FCP. Erst dann kann ich an Surround denken. Die Musik kann vorher schon parallel in Surround gemischt werden, anlegen kann ich sie aber erst am Schluss. Ich schätze, dass ich die Stereospuren dann wieder aus FCP rausnehme, in Logic mit Surroundeffekten und –atmos anreichere und die bereits fertige Surround-Musik dazu gebe. Das Ganze wird dann im 5.1-Format exportiert und im DVD-Authoring an den nackten Film angelegt. Das dürfte sicher noch spannend werden.
• Heute mache ich mal nur noch den letzten Check der Einzelszenen, dann beginne ich mit dem Ton... Allerdings wirft der auch Frage auf, die mir hoffentlich das Logicuser-Forum beantworten kann.
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